aufgeschrieben von Peter Bruker

Tagebuch Juli 2011

20. Juli

Strahlender Sonnenschein, ein begeistertes Publikum und wir mittendrin: Das Jubiläumsfest in Triberg war ein voller Erfolg. Am Samstag und Sonntag hatten wir jeweils einen Auftritt. Dabei haben wir unsere fünf Werbesongs zum Besten gegeben. Das Schöne daran: Zum ersten Mal standen Mitwirkende des Hecker-Musicals in Kostüm und Maske auf der Bühne. Denny mit seinem Team hat mal wieder gezaubert und Antje hatte im Vorfeld für die Kostüme gesorgt. Und so kam es wie es kommen musste: Wir waren ein Highlight beim Jubiläumsfest in Triberg.

Und auch ansonsten läuft es mit den Vorbereitungen sehr gut. Die Sommerpause naht und wir haben alles geschafft, was wir bis zur Sommerpause erreichen wollten. Derzeit bin ich dabei, mit den einzelnen Darstellern die Verträge zu machen. Den ganzen Schreibkram dazu nimmt mir zum Glück Ute ab. Aber es gibt auch ansonsten genügend zu tun. Presseartikel müssen verfasst werden – da lohnt auch mal der Blick auf „Presse“ auf unserer Homepage – und inzwischen laufen auch verschiedene andere Werbeaktivitäten an. So werden wir in Kürze wieder ein Großtransparent an der Felswand in Triberg platzieren und damit für unser Musical werben. Viel organisatorischer Kleinkram ist ebenfalls zu erledigen. Kurzum- ich bin mal wieder bestens beschäftigt. Aber der Spaßfaktor ist immer noch da.

7. Juli

Es ist geschafft. Die ersten 1000 Eintrittskarten für das Heckermusical sind verkauft. Puh. Erst mal ein bisschen durchatmen, etwas die Füße hochlegen und die vergangenen Monate Revue passieren lassen.

Angefangen hat alles im Spätsommer des vergangenen Jahres. Rolf Langenbach und ich sind zusammengesessen und haben uns überlegt, was wir nach den erfolgreichen Aufführungen des Gerwig-Musicals auf die Beine stellen wollen. Das Thema „Hecker“ hat mich schon länger beschäftigt und es hat sich inzwischen gezeigt, dass wir da richtig entschieden haben, als wir beschlossen, einen Teil des Lebens dieses badischen Revolutionärs auf die Bühne zu bringen. Erst später hat sich herausgestellt, dass Friedrich Hecker in diesem Jahr auch seinen 200. Geburtstag feiern könnte. Das passt mal wieder perfekt.

Danach ging alles seinen fast schon gewohnten Gang. Darsteller wurden gecastet, Rolf hat die Musik geschrieben, ich durfte wieder die Songtexte verfassen und Markus Schlueter, unser Regisseur, verfasste die Dialoge.
Viele der Gerwig-Mitwirkenden sind wieder an Bord, Elli Karrer erarbeitet mit ihrer Dance-Company die verschiedenen Choreografien und auch Denny Stoi ist als Chefmaskenbildner wieder mit an Bord. Alles Leute, auf die ich mich blind verlassen kann. Alles Leute, die beim Gerwig-Musical einen tollen Job hingelegt haben und dies nun beim Hecker-Musical erneut tun.

Inzwischen haben wir in Angelbachtal – dem Geburtsort Heckers – einen ersten kurzen Auftritt absolviert. 150 000 Flyer sind weit verstreut unterwegs und bewerben das Musical, die Homepage, die Bernhard Czmiel macht, sieht super aus und die Kulissenbauer sind auch an ihrer Arbeit. Kurzum: Es läuft. Fast bin ich versuch zu sagen: Business as usual. Aber das trifft es nicht. Zwar läuft vieles gleich ab, wie in den vergangenen Jahren beim Gerwig-Musical, doch gibt es auch immer wieder neue Herausforderungen.

Eines ist aber geblieben: der Spaß an der Sache. Ohne den, ginge es gar nicht. Wenn bei mir auch fast die ganze Freizeit drauf geht, um die Produktion des Musicals voranzutreiben.

Dazu gehören auch die Werbeauftritte, die wir an diesem Wochenende in Triberg beim Stadtjubiläum absolvieren werden. Hoffentlich spielt das Wetter mit.